
Noch einmal in die Berge!
Mit der letzten Ausfahrt vor der Winterzeitumstellung sammelten wir bei ruhigem Spätherbstwetter noch ein paar Höhenmeter. Edgar, Anselm und Michi nutzten das herrliche Wetter und starteten am Freitagnachmittag in Bayrischzell.
Die Frage, was bloß anziehen, lang oder kurz, Jacke oder Weste, klärte jeder für sich. Immerhin bewegten wir uns in einem Temperaturbereich zwischen 21°C und 6°C und das innerhalb guter drei Stunden.

Die Sonne stand schon tief und nach den schattigen Passagen entlang der Thierseer Ache freuten wir uns auf den moderaten Anstieg nach Hinterthiersee.
Schon bald öffnete sich der Blick nach Westen in eine Spielzeugeisenbahnlandschaft mit der Pfarrkirche St. Nikolaus von Hinterthiersee im Mittelpunkt. Auf neugeteerter Straße lief‘s dann zügig bergab wieder bis zur L37. Nochmals kurz antreten und nach 28 Kilometern erreichten wir die Schranke der Ackernalm Mautstraße. Die ersten 200 Höhenmeter bis zum Wildenkarbach gingen erstaunlich gut und wir machten Tempo. Die, während der Saison hart erarbeiteten, Höhenmeter machten sich jetzt noch einmal voll bemerkbar. Dann jedoch, drei Kurven weiter wird‘s unangenehm. Die Straße steigt auf fast 18% an und das bleibt auch so bis zur Ackernalm. Die Sonne schien uns jetzt die ganze Zeit frontal ins Gesicht und wir hatten Mühe an einem uns entgegenkommenden VW Bus quasi halbblind vorbeizuzirkeln.



Die Ackernalm hatte schon geschlossen. Ein paar Fotos und dann weiter bis zur Käserei. Anselm klinkte sich jetzt aus und genoss die Sonne. Edi und ich mussten noch zur Bärenbadalm, eine Frage der Ehre. Die Straße ist asphaltiert, ist aber auf manchen Karten nur als Wirtschaftsweg eingezeichnet. 222 Höhenmeter bis zur Bärenbadalm in ordentlichem Tempo. Es hat nochmal richtig Spaß gemacht. Eine SMS von Anselm „Es wird kalt“ erreichte uns auf der Abfahrt. Also nichts wie runter. Jetzt wurde es richtig zapfig. Anselm, die „Lokomotive“ (seit einem legendären Ritt durch die Jachenau) spannte sich vor den Minizug und bolzte bis ins Ziel.

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