Zammfinden

Manfred, Thomas, Willi und ich trafen uns an der Autobahnraststätte Lungau zum Frühstück. Früh genug, um noch an diesem Tag eine kleine Tour zu fahren, zu spät, um der Hitze des letzten Sonntags im Juni zu entgehen.
In Feistritz an der Drau starteten wir zur 60 Kilometerrunde über die Windische Höhe. Dieser Pass liegt recht einsam in der Landschaft und lässt sich so gar nicht mit anderen kombinieren. Eine gute Gelegenheit diesen an so einem Anreisetag zu bezwingen.

Noch nicht so richtig in Schwung, kurbelten wir – mit einem leichten Ausdruck der Verzweiflung – die heiße breite Straße zunächst bis Kreuzen hoch. Ein „Nichttrinkwasser-Brunnen“ neben der Gaststätte Ebnerwirt (Umsatzstrategie-Brunnen) verschaffte uns ein wenig Abkühlung.
Manfred meldete sich telefonisch ab.
Ab jetzt waren wir zu dritt. Thomas und ich erreichten als erste das Passschild.

Windische Höhe 1110

Einige wenige Minuten danach überquerte Willi die Passhöhe, nur noch den starren Blick auf den Alpengasthof „Zum Enzian“ gerichtet.
Wir suchten einen schattigen Tisch im Freien. Wo bleibt Thomas? Aller Recherchen und Berechnungen nach musste er bereits im Gailtal angekommen sein.
Ich machte mich wieder auf den Weg und überließ Willi das Team-Mittagessen.
Jetzt waren wir nur noch zu zweit.

Das Mittagessen verschoben wir unbestimmte Zeit. Bad Bleiberg hatte Erbarmen mit uns. Kühl war’s nicht aber zwei eiskalte Johannisbeerschorlen und die riesigen Portionen Leberknödelsuppe (Ernährungsstrategie) füllte unsere Energiereserven wieder auf.
Die restlichen 23 Kilometer waren jetzt nur mehr ein Wimpernschlag vom Ziel entfernt.

Am Parkplatz haben wir dann alle wieder zusammengefunden.

In Bezug auf Teambuilding gibt es noch Verbesserungspotential!

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